Erstellt am 13. März 2015, 07:12

von APA/Red

Bürgermeister-Stichwahlen in 37 Kärntner Gemeinden. 74 Kandidatinnen und Kandidaten gehen am Sonntag in das Rennen um die 37 noch offenen Bürgermeistersessel in Kärnten.

Stichwahlen gibt es unter anderem in Klagenfurt und in den beiden Bezirksstädten Feldkirchen und Hermagor. In Klagenfurt will Amtsinhaber Christian Scheider (FPÖ) das Amt gegen Herausforderin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) verteidigen.

In Feldkirchen muss sich Amtsinhaber Robert Strießnig (SPÖ) gegen ÖVP-Herausforderer Martin Treffner behaupten. Strießnig kam am Sonntag auf knapp 48 Prozent, Treffner auf knapp 33. In Hermagor schaffte SPÖ-Bürgermeister Siegfried Ronacher nur 39,7 Prozent, ihm kam eine rote Gegenliste in die Quere, deren Frontmann Karl Tillian 15,5 Prozent erhielt, aber nicht in die Stichwahl kam. Das gelang Leopold Astner (ÖVP) mit einem Resultat von 34,6 Prozent.

Team-Stronach-Bürgermeister In St. Georgen im Lavanttal?

In St. Georgen im Lavanttal hat Karl Markut die Chance, einziger Team-Stronach-Bürgermeister Österreichs zu werden. Als SPÖ-Mann seit 1991 im Amt, erreichte er unter seiner neuen Flagge heuer knapp 47 Prozent, sein Herausforderer ist Markus Wutscher (SPÖ), der 20,7 Prozent bekam. Gute Aussichten auf den zweiten slowenischen Bürgermeistersessel nach Bad Eisenkappel hat Bernard Sadovnik von der Einheitsliste in Globasnitz. Er kratzte mit knapp 48 Prozent schon an der Absoluten, in der Stichwahl müsste er Wolfgang Wölbl von der SPÖ (41,1 Prozent) schlagen.

Stichwahlen gibt es unter anderem auch noch in Radenthein, in Finkenstein am Faaker See, in Treffen, in den Städten Bleiburg und Gmünd. Die letzten Wahllokale schließen um 16.00 Uhr, die Ergebnisse dürften diesmal deutlich rascher vorliegen als beim ersten Wahlgang, bei dem auch die Stimmen für die Gemeinderatswahlen ausgezählt werden mussten.