Erstellt am 22. Juli 2016, 11:52

von APA Red

Austria erfolgreich in neue Saison gestartet. Drei Spiele, drei Siege: Die Wiener Austria hat sich erfolgreich auf den Startschuss in die neue Saison der Fußball-Bundesliga eingestimmt.

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Die erste Hürde in der Qualifikation zur Europa League nahmen die Violetten am Ende mit Bravour. Beim 4:1 gegen den FK Kukesi am Donnerstag arbeitete die Austria am Selbstvertrauen. Überbewerten wollte man den Erfolg gegen den albanischen Cupsieger aber nicht.

Die Albaner begannen zwar überfallsartig, attackierten früh und tauchten schon in der zweiten Minute gefährlich im Strafraum der Gäste auf. Dies war jedoch auch eine Auflage für Austrias wieselflinkes Angriffstrio. Der wieder Werbung in eigener Sache machende Olarenwaju Kayode schoss die entscheidenden Treffer zum 1:0 und 2:0 (16., 58.), Lucas Venuto war an zwei Toren mitbeteiligt, und auch Felipe Pires brachte Kukesis Abwehr mit seinen Antritten in Bedrängnis.

"Wir haben schnelle Leute, darauf setzen wir", meinte Fink. Raphael Holzhauser klang ähnlich. "Wenn der Gegner höher steht, dann können wir dies ausspielen", sagte der Mittelfeldmann, der per Fernschuss zum 3:0 (67.) traf. Christoph Martschinko legte in der Nachspielzeit ebenso sehenswert noch zum vierten Austria-Tor nach. Holzhauser sah einen "souveränen" Erfolg, betonte aber: "Wir können schon erwarten, dass die Gegner in Zukunft wieder defensiver stehen."

Einer davon wird am kommenden Donnerstag Spartak Trnava sein. Der slowakische Gegner in der dritten Qualifikationsrunde gastiert zunächst im Ernst-Happel-Stadion, ehe es eine Woche später ins Rückspiel in die Westslowakei geht. Eine weite Anreise bleibt der Austria in ihren englischen Wochen damit erspart.

Der Weg in die angestrebte Gruppenphase der Europa League ist dennoch ein langer. Schafft die Austria auch die Hürde Trnava, würde noch das Play-off warten. Kukesi war demnach ein Kontrahent, gegen den der Aufstieg Pflicht war. So sah es auch Fink. "Wir waren klar überlegen, da muss man auch höher gewinnen", berichtete der Coach von seiner Pausenansprache. 1:0 stand es nach 45 Minuten, gefordert waren mehr Tore.

"Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie guten Fußball spielen kann und immer besser wird. Jedes Spiel bringt uns weiter", meinte Fink. Einziges Ärgernis für den 48-Jährigen war das wohl vermeidbare Ehrentor der Hausherren: "Ein Gegentreffer ärgert mich immer. Wir wollen beim nächsten Mal wieder zu Null spielen." Am Besten schon am Sonntag in St. Pölten.