Erstellt am 21. Juni 2016, 10:01

von APA/Red

Das Donauinselfest wird eine heiße Partie. Das kommende Wiener Donauinselfest steht im Zeichen der 33 - nicht nur, weil es die entsprechende Ausgabe der dreitägigen Megaparty ist. Auch im Wetterbericht ist diese Zahl zu finden.

 |  NOEN, APA (AFP)

Zum Auftakt am Freitag werden von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) 33 Grad prognostiziert. Am Samstag und Sonntag wird es nicht ganz so heiß, dafür steigt die Gewittergefahr.

Die Aufbauarbeiten laufen bei noch kühlerem Wetter unterdessen plangemäß, wie vom Veranstalter - der Wiener SPÖ - versichert wird. Das Programm am Inselfest ist traditionell bunt. Am Freizeitparadies zwischen Donau und Entlastungsgerinne ("Neue Donau") werden internationale Stars genauso zu hören sein wie heimische Nachwuchskünstler. Das stilistische Spektrum reicht dabei von volkstümlichen Weisen bis zu Alternativ-Rock.

So werden etwa auf der großen Festbühne - die am Freitag und Sonntag als Ö3-Bühne fungiert und am Samstag von Radio Wien programmiert wird - Acts wie Milow, Bob Geldof mit seinen Boomtown Rats, Russkaja oder Sean Paul auftreten. Einen Hauch Song Contest bzw. Frankreich wird zum Auftakt am Freitag Zoe verströmen. Freunde des ostösterreichischen Idioms kommen hingegen am Samstag bei Seiler & Speer auf ihre Kosten.

Kabarett im Angebot

Auf der FM4-Bühne werden unter anderem die Indie-Combo Madsen und die Noiserock-Urgesteine Dinosaur Jr. erwartet. Punkigen Deutschpop werden Frittenbude servieren. Das Ö1-Kulturzelt hat auch heuer wieder Kabarett im Angebot - mit Thomas Maurer, Alfred Dorfer, Erwin Steinhauer oder Gunkl.

Ein umfangreiches Star-Menü wird auf der Oldies- und Schlagerbühne kredenzt. Bilgeri, die jungen Zillertaler, Andy Borg und die Edlseer werden dort wohl für regen Andrang sorgen. Auch ein weiterer Song-Contest-Teilnehmer ist dort zu Gast: Johnny Logan. Er darf zwar nicht wie seine Kollegin Zoe die große Festbühne entern, war aber beim Wettsingen - mit zwei Siegen - signifikant erfolgreicher.

700 Securities und 500 Exekutivbeamte

Die Veranstalter haben zuletzt angekündigt, dass auch die Sicherheitsvorkehrungen heuer erhöht werden. Schon seit November gibt es monatliche Meetings mit Veranstalter und Polizei. Details dazu werden - aus "taktischen Gründen" - nicht verraten, abgesehen von den Zahlen: Bis zu 700 Securities und 500 Exekutivbeamte sind im Einsatz. An den Zugängen zur Insel gibt es Kontrollen: Alkoholische Getränke, Glasflaschen oder auch Feuerwerkskörper werden dort, da verboten, abgenommen.

Das Donauinselfest findet auch heuer wieder bei freiem Eintritt statt. Im Vorjahr besuchten 3,3 Millionen Menschen die Freiluftparty - so viele wie noch nie.