Erstellt am 26. Juli 2016, 14:20

Patient schoss in Berliner Krankenhaus auf Arzt. Im Benjamin-Franklin-Krankenhaus in Berlin-Steglitz hat ein Patient auf einen Arzt geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt.

 |  APA/dpa/ag.

Das teilte die Berliner Polizei am Dienstag über Twitter mit. Der Täter tötete sich danach offenbar selbst, wie es weiter hieß. Die Polizei ging nicht von einem extremistischen Hintergrund aus.

Es lägen "keine Hinweise auf einen Anschlag vor", sagte eine Sprecherin der Behörde. Es seien mehrere Schüsse gefallen. Ausgerückt ist auch die Sondereinheit SEK, was allerdings "bei Schüssen ganz normal" sei. Zum Motiv des Schützen lagen zunächst keine Angaben vor.

Das Krankenhaus im Südwesten der Hauptstadt ist einer von vier Standorten der Charite, der größten Universitätsklinik Europas. Es wurde in den 60er-Jahren errichtet und hat knapp 900 Betten.