Erstellt am 19. Mai 2014, 10:48

DFL-Chef für neue Debatte um Torlinientechnik. Nach der strittigen Szene um das nicht gegebene Tor von Mats Hummels beim DFB-Pokalfinale sollte laut Ligapräsident Reinhard Rauball das Votum der 36 Profi-Clubs gegen die Einführung der Torlinientechnik noch einmal überdacht werden.

Erst am 24. März dieses Jahres hatten die deutschen Erst- und Zweitligisten die Einführung der Torlinientechnik mehrheitlich abgelehnt.

"Wenn Borussia Dortmunds Vorstandschef Joachim Watzke oder ein Vertreter eines anderen Clubs die Torlinientechnik erneut vorschlagen, werde ich das befürworten", sagte der BVB-Präsident der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). Dies sei auch "sofort" denkbar und möglich.

Im März hatten nur neun der 18 Erstligisten und drei der 18 Zweitligisten für die Einführung einer technischen Entscheidungshilfe für die Schiedsrichter gestimmt. Abgelehnt wurde die Einführung auch, weil viele Clubs die Kosten für den Einbau der Technik scheuen.

Die Debatte über die Torlinientechnik war nach der 0:2-Niederlage der Dortmunder im Pokalfinale gegen den FC Bayern neu entbrannt. In der 64. Minute war ein Tor des Dortmunders Hummels von Schiedsrichter Florian Meyer nicht gegeben worden, obwohl der Ball scheinbar die Linie überquert hatte.