Erstellt am 31. Juli 2015, 14:17

Doppler/Horst erreichten EM-Achtelfinale im Eiltempo. Die Beach-Volleyballer Clemens Doppler/Alexander Horst haben im Eiltempo das Achtelfinale der Heim-EM am Wörthersee erreicht.

 |  NOEN, APA

Die EM-Dritten des Vorjahres ließen den Polen Michal Kadziola/Jakub Szalankiewicz im prall gefüllten Centre Court keine Chance und siegten bei Prachtwetter nach nur 33 Minuten 2:0 (10,18).

Die Weltranglisten-Fünften starteten gegen ihre polnischen Trainingspartner wie aus der Pistole geschossen und gewannen im Schnelldurchgang. Der zweite verlief zwar knapper, in Gefahr geriet der dritte Zweisatzsieg im dritten Gruppenspiel aber keineswegs. "Wir hatten es uns nicht so einfach vorgesellt. Wir waren einfach eine Klasse besser", bilanzierte der zweimalige Europameister Doppler hochzufrieden. Trainer Robert Nowotny habe sie perfekt auf die mehrfachen Nachwuchs-Weltmeister eingestellt. "Sie sind ein gutes Team, aber wir kennen sie in- und auswendig. Wir haben sie einfach nicht aufkommen lassen."

"Heute waren wir schon in Medaillenform"

Mit dieser Vorstellung unterstrichen die Routiniers ihre Titelambitionen nachdrücklich. "Heute waren wir schon in Medaillenform. Wir sind als Nummer vier gesetzt und natürlich eines der Teams, die um die Medaillen mitspielen. Es kommt aber auch auf die Tagesverfassung an, und wir wissen nicht, ob wir im Achtelfinale auch wieder so druckvoll spielen", so Doppler weiter. Angstgegner gebe es in der derzeitigen Verfassung jedenfalls keinen, nur die holländischen Topteams würde er sich gerne ersparen.

Horst strich die zusätzliche Regenerationszeit durch das direkte Weiterkommen hervor. "Wir können uns die Gegner anschauen und haben ein bisschen mehr Pause. Ich hoffe, dass wir so weiterspielen."

Als Gruppenletzte ausgeschieden sind dagegen die Außenseiter Tobias Winter/Lorenz Petutschnig und Peter Eglseer/Daniel Müllner, die auch ihre jeweils dritten Vorrundenspiele verloren. Sie belegten den geteilten 25. Gesamtrang. Die mit zwei Niederlagen gestarteten Alexander Huber/Robin Seidl hatten ihr abschließenden Gruppenmatch am Freitagnachmittag noch vor sich.