Erstellt am 18. Februar 2015, 14:56

Drei teils Schwerverletzte bei Bond-Dreharbeiten in Sölden. Die Dreharbeiten zum 24. James-Bond-Film "Spectre" in Sölden (Bezirk Imst) haben am Donnerstag drei zum Teil Schwerverletzte gefordert.

Ein Auto ist laut Polizei nach einer Stuntszene gegen eine Kamera-Plattform geprallt. Dabei wurde ein Brite zwischen dem Wagen und der Plattform eingeklemmt und schwer verletzt. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt ebenfalls schwere, ein dritter leichte Verletzungen.

Zu dem Unfall war es gegen 11.00 Uhr gekommen. Die Stuntszene sei schon abgeschlossen gewesen, erklärte Bezirkspolizeikommandant Herbert Juen. Der 45-jährige Pkw-Lenker habe den Wagen aber nicht mehr unter Kontrolle gebracht. Das Heck des Fahrzeuges sei ausgebrochen und gegen die Plattform gekracht. Dabei wurde ein Brite zwischen Auto und Plattform eingeklemmt. Die beiden anderen wurden von dem Podest geschleudert.

Zwei Verletzte wurden mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen, der dritte habe an Ort und Stelle ärztlich versorgt werden können. Die drei Männer im Alter von 28, 52 und 63 Jahren sind laut Polizei ebenso wie der Lenker des Unfallfahrzeuges britische Staatsbürger.

Seit Anfang Jänner gastierte die internationale Großproduktion unter der Regie von Sam Mendes in Österreich. Neben der Tourismushochburg Sölden dienten auch das steirische Altaussee sowie Obertilliach im Osttiroler Gailtal als Drehorte. Laut Cine Tirol wurden insgesamt 33 Drehtage in Sölden und Obertilliach realisiert. Der geplante Kinostart für den Streifen, in dem Christoph Waltz in die Rolle des Bösewichts schlüpft, ist Ende Oktober 2015.