Erstellt am 18. Februar 2015, 10:42

von APA/Red

Österreich hat knapp 8,58 Millionen Einwohner. Am 1. Jänner 2015 lebten 8,579.747 Menschen in Österreich.

Das sind laut Statistik Austria um fast 72.000 Einwohner (plus 0,8 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Der Zuwachs fiel deutlich höher aus als im Jahr 2013 mit damals rund 56.000 dazugekommenen Personen. Mehr als die Hälfte (55,1 Prozent) des absoluten Bevölkerungszuwachses entfiel auf Ostösterreich.

Wien verzeichnet stärkste Bevölkerungszunahme

Der Löwenanteil des gesamten Wachstums mit 38,9 Prozent ging an Wien. Die Hauptstadt verzeichnet seit mehr als zehn Jahren die stärkste Bevölkerungszunahme aller Bundesländer. 2014 stieg ihre Einwohnerzahl mit plus 1,6 Prozent doppelt so stark wie der österreichische Durchschnitt. In absoluten Zahlen entspricht dies einem Zuwachs von rund 28.000 Menschen auf insgesamt 1,794.770. Innerhalb Wiens wuchs der Bezirk Donaustadt mit gut 4.400 Personen (plus 2,6 Prozent) am stärksten.

Aber auch alle anderen Bundesländer wiesen eine positive Bevölkerungsentwicklung auf. Tirol und Vorarlberg verzeichneten mit je plus 0,9 Prozent leicht überdurchschnittliche Einwohnerzuwächse. In Oberösterreich lag das Wachstum mit plus 0,8 Prozent genau im Schnitt, während der Anstieg in Niederösterreich und Salzburg mit jeweils plus 0,7 Prozent sowie in der Steiermark (plus 0,5 Prozent) etwas niedriger ausfiel. Die geringsten Zuwächse gab es im Burgenland und in Kärnten (je plus 0,3 Prozent).

Bevölkerungszunahmen gab es vor allem in den Ballungszentren sowie in Regionen entlang der Hauptverkehrsachsen. In der Peripherie kam es auch zu Rückgängen.

Städte Innsbruck, Linz und Wiener Neustadt wachsen am stärksten

Am stärksten wuchsen die Städte Innsbruck, Linz und Wiener Neustadt (je plus 1,8 Prozent), die sogar einen größeren Einwohneranstieg als Wien aufwiesen. Einige grenznahe Gebiete wie das Waldviertel, das obere Mühlviertel und das Südburgenland sowie die meisten inneralpinen Regionen Südösterreichs verzeichneten Verluste.

Insgesamt waren 25 politische Bezirke von Rückgängen betroffen, die stärksten verzeichneten die burgenländischen Bezirke Jennersdorf (minus ein Prozent), Rust (minus 0,7 Prozent) und Güssing (minus 0,6 Prozent) sowie der steirische Bezirk Murau (minus 0,9 Prozent).