Erstellt am 20. Februar 2016, 07:25

Ende 2015 fast 80.000 Flüchtlinge in Grundversorgung. Rund 78.900 Menschen in Grundversorgung hat das Innenministerium zu Jahresende 2015 verzeichnet. Bei fast 5.600 davon handelte es sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, geht aus parlamentarischen Anfragebeantwortungen an die FPÖ hervor. Von den 78.900 "hilfs- und schutzbedürftigen Fremden" waren rund 57.400 Asylwerber, 3.800 waren Asylberechtigte und gut 4.000 subsidiär Schutzberechtigte.

 |  NOEN, APA (dpa)

Der Rest, rund 13.600, waren "sonstige Fremde" (z.B. Menschen mit rechtskräftig negativem Asylbescheid, die aber an ihrer Rückkehr mitwirken und deshalb noch unterstützt werden). Männer machten mit fast 39.000 den größten Teil der Menschen in Grundversorgung aus, rund 14.200 waren Frauen und gut 25.500 Minderjährige (davon eben 5.600 unbegleitet).

"Ende 2014 waren rund 31.300 Personen in der Grundversorgung, Ende 2015 waren es rund 78.900", erklärte FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann in einer Stellungnahme gegenüber der APA. "Allein diese Zahlen zeigen: Es führt kein Weg an einem sofortigen Aufnahmestopp für Asylwerber vorbei, alles andere ist den Österreichern nicht mehr zumutbar und finanziell, sicherheits-, sozial- und gesellschaftspolitisch unverantwortlich."