Erstellt am 29. Dezember 2014, 11:07

von APA Red

Endlich Eisbärenwetter im Zoo. Die seit Mai im Wiener Tiergarten Schönbrunn lebenden Eisbären Lynn und Ranzo genießen den ersten Schnee in ihrer neuen Heimat.

Auch viele andere Tierarten wie die Großen Pandas sind gut für das "Eisbärenwetter" gerüstet. "Das dichte, wasserabweisende Fell der Eisbären ist gemeinsam mit einer dicken Fettschicht unter der Haut ein erstklassiger Kälteschutz", sagte Zoodirektorin Dagmar Schratter.

Die Sibirischen Tiger-Weibchen Kyra und Ina schützt ebenfalls eine bis zu fünf Zentimeter dicke Fettschicht an Flanken und Bauch vor den niedrigen Temperaturen. In ihrer Heimat Russland und Nordchina kann es bis zu minus 45 Grad kalt werden.

Die Großen und die Roten Pandas, die in China in Höhen von bis zu 3.400 Metern leben, tragen wärmendes Fell auch auf der Unterseite ihrer Pfoten, das zusätzlich das Ausrutschen auf Eis verhindert.

Selbst exotische Tierarten wie die Geparde scheinen sich über den Schnee zu freuen, immer wieder verlassen sie ihr geheiztes Innengehege. Die Vikunjas, die kleinsten Kamele der Welt, brauchen gar keine Heizung. Sie sind in den südamerikanischen Anden in Höhen bis zu 5.500 Metern heimisch und tragen einen "flauschigen Wollpulli".