Erstellt am 02. September 2014, 14:06

von APA Red

Anwalt bestätigt Kaufpreis von "über 100 Mio. Euro". Die 42 Gläubigerbanken der angeschlagenen bauMax-Kette von Karlheinz Essl erhalten aus dem Verkauf der Kunstsammlung "deutlich über 100 Millionen Euro". Dies bestätigt Anwalt Thomas Angermair im "Kurier".

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Mit diesem Preis seien "die Kapitalausstattungswünsche der Banken voll erfüllt", heißt es weiter. Der Industrielle Hans Peter Haselsteiner hält nun 60 Prozent an der Sammlung, Essl 40 Prozent.

Für die Banken könnte noch mehr rausschauen, sollte die Versteigerung von 44 Werken der Sammlung am 13. Oktober in London mehr als die erwarteten 50 Millionen Euro einbringen. Veräußert werden dem "Kurier" zufolge Meisterwerke von Richter, Baselitz, Kippenberger, Oehlen und Polke sowie zwei österreichische Arbeiten von Hundertwasser und Maria Lassnig.

Erhalt des Museums scheint damit besiegelt

Der Kaufpreis von mehr als 100 Millionen Euro ist laut Angermair bereits in der Nacht auf Dienstag geflossen, nachdem in den vergangenen zehn Tagen und Nächten fieberhaft an dem Deal gearbeitet worden sei.

Man habe "das Unmögliche möglich gemacht", so der Anwalt der Kanzlei Dorda Brugger Jordis, der auch bestätigte, dass der vereinbarte Plan zwischen Essl und Haselsteiner auch den Erhalt des Museums Essl in Klosterneuburg vorsieht.