Erstellt am 22. April 2015, 10:09

von APA/Red

Eurofighterpiloten beendeten Überschalltraining. Die Eurofighterpiloten des Bundesheeres haben ihr Überschalltraining beendet.

Von 13. bis 21. April übten die Flieger Abfangmanöver. In Summe wurden laut Bundesheer zwölf Flugstunden geleistet. Dabei gab es 22 Überschallflüge mit jeweils einem Knall. Dabei ging es um Manöver unter hoher körperlicher Belastung bei Spitzengeschwindigkeiten von 2.000 Stundenkilometern.

Die auf den Körper einwirkenden Beschleunigungskräfte könne kein Simulator darstellen, so die Streitkräfte. "Die Flüge sind in den Trainingsvorgaben für die Eurofighterpiloten enthalten und garantieren die volle Einsatzbereitschaft", sagte Flugkommandant Oberstleutnant Günter Taschler vom Überwachungsgeschwader in Zeltweg.

Pro Tag drei bis vier Überschallflüge

Geflogen wurde über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wurde in großer Höhe geflogen. Pro Tag gab es drei bis vier Überschallflüge zwischen 8.00 und 16.00 Uhr.

Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei etwa 1.200 Stundenkilometern. Nähert sich ein Eurofighter diesem Tempo, kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug. Diese Stoßwellen können am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden. Die Lautstärke ist unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der Wetterlage.