Erstellt am 23. Mai 2014, 13:20

Europas größtes mobiles Aquarium auf Donauinsel. Auf der Donauinsel steht derzeit ein mobiles Aquarium, das mit 65.000 Liter größte Europas. Mit dieser Aktion wollen die Fischereiverbände gemeinsam auf die Bedeutung der Fischerei hinweisen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Wasser sensibilisieren.

Diese Zusammenarbeit sei ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung, so Georg Erlacher von den Bundesforsten. Mit dem Wissen über das Ökosystem werde nämlich auch die Sensibilität dafür größer. Aus diesem Grund zeigen der Verband der Arbeiter-Fischerei-Vereine (VÖAFV), das Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF), die Österreichische Fischereigesellschaft (ÖFG) und der Österreichische Fischereiverband (ÖFV) die heimischen Fischarten nicht nur, sondern geben dazu auch Informationen zu diesem Teil des Ökosystems. Die für den Menschen oft nicht einsehbare Umwelt unter Wasser sei zum Teil nämlich schwer geschädigt, und dies auch aufgrund des Verhaltens der Menschen.

Von 29. bis 31. Mai macht Aquarium Station in Krems

Es wird jedoch nicht nur ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Lebensraum Wasser gefordert, sondern auch darauf hingewiesen, dass der Fisch ein wertvolles Nahrungsmittel ist. Derzeit aber könne sich Österreich nur genau zwei Wochen im Jahr mit eigenem Fisch versorgen, erklärte Erlacher, der Bedarf für die restlichen 50 Wochen des Jahres müsse importiert werden. Die Konsumenten wären aber durchaus dazu bereit, Wildfang auch zu bezahlen, wie Zwei-Hauben-Koch Christian Übeleis zu berichten wusste. Für einen Koch sei ein Wildfang überhaupt das Beste, was er bekommen könne.

Das zwölf Meter lange, 2,5 Meter breite und 2,6 Meter hohe Wanderaquarium steht bis 25. Mai auf der Donauinsel, vom 29. bis 31. Mai in Krems und von 3. bis 5. Juni schließlich in Linz, gaben die Organisatoren am Freitag in Wien bekannt. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Ob es auch eine dauerhafte Ausstellung geben werde, sei auch davon abhängig, ob man Sponsoren auftun könne, so Günther Kräuter, Präsident des Verbandes der Österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine.