Erstellt am 12. April 2014, 20:38

Fans feierten Fenninger. Sie hat den Gesamt- und den Riesenslalomweltcup gewonnen, stand dabei insgesamt elf Mal auf dem Podest und brachte von den Olympischen Spielen in Sotschi eine Gold- und eine Silbermedaille mit nach Hause: Anna Fenninger.

Es war beileibe keine schlechte Saison für die Salzburger Skirennläuferin Anna Fenninger, die am Samstagabend in ihrer Heimatgemeinde Adnet mit einem großen Empfang gefeiert wurde.

Rund 3.000 Fans waren laut Angaben der Veranstalter zur "Olympia-Party" gekommen. Am späten Nachmittag traf der 24-jährige Skistar mit einem Cabrio auf dem Festgelände ein und wurde - wie es am Land so üblich ist - von einer großen Zahl örtlicher Vereine empfangen.

Nachdem Fenninger geduldig eine halbe Stunde lang Autogramme gegeben hatte, ging es weiter in die Festhalle, wo mit Alexandra Meissnitzer eine weitere Salzburger Skigröße die offizielle Ehrung samt Show-Acts moderierte. "Es ist heute ein Fest für die Fans", sagte Fanclub-Obmann und Party-Organisator Gustav Krispler zur APA. "Sonst wird die Anna eh immer so abgeschirmt."

Und wer Erfolg hat, darf sich über viele Geschenke freuen. Von der Gemeinde Adnet bekam Fenninger den (selten verliehenen) Goldenen Ehrenring. "Der ist im Gegensatz zur Olympiamedaille wirklich zur Gänze aus Gold. Den kann man einschmelzen, wenn man einmal Reserven braucht", hatte Bürgermeister Wolfgang Auer im Vorfeld gemeint.

Die Salzburger Musikgruppe "Exit 207" widmete Anna Fenninger das Lied "Siegerin" (nachzuhören auf Youtube.com), Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) und Sportlandesrätin Martina Berthold (Grüne) überreichten der Skiläuferin als Geschenk des Landes die Patenschaft für die Gepardin "Njika" im Salzburger Zoo. Ein Präsent, das keinesfalls zufällig gewählt war: Anna Fenninger engagiert schon länger für den Erhalt des Lebensraumes der Raubkatzen in Afrika.

Das ganz im Sinne des Wortes größte Geschenk des Abends gab es für die Skiläuferin aber vom Obmann des Fenninger-Fanclubs, Gustav Krispler. Der kennt die Salzburgerin schon seit Kindertagen und schenkte ihr gemeinsam mit einem früheren Sponsor eine 2,80 Meter große und drei Tonnen schwere Marmorskulptur.