Erstellt am 16. Februar 2015, 10:25

von APA/Red

Verkleiden im Fasching für Österreicher nicht wichtig. Der Fasching lässt viele Österreicher offenbar kalt: Gut ein Viertel feiert im Freundeskreis oder mit der Familie, knapp jeder Fünfte nimmt an einem Umzug teil und nur 17 Prozent verkleiden sich.

Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage von Makam Research hervor. Im Schnitt lassen sich die Österreicher die "verrückte Zeit" 53 Euro kosten.

Die Hälfte der Einwohner kann sich der repräsentativen Telefonbefragung von 1.000 Personen, durchgeführt im Jänner dieses Jahres, zufolge für das närrische Treiben begeistern. Allerdings: Das trifft tendenziell eher auf jüngere Menschen zu. Für Krapfen, Dekomaterial, Kostüme und Eintritte geben Frauen im Durchschnitt 44 Euro, Männer 61 Euro aus. Das ergibt insgesamt 186 Millionen Euro.

Wiener zählen zu den Faschingsmuffeln

Jeder Achte besucht einen Faschingsball oder ein -gschnas, wie Makam erhob. In Tirol und Vorarlberg nimmt immerhin jeder Dritte an einem Umzug teil. Wiener zählen zur den Faschingsmuffeln (maximal bis 39 Prozent der Befragten planen Faschingsaktivitäten), wogegen es die Menschen in Kärnten und Salzburg ordentlich krachen lassen (jeweils 60 Prozent und mehr).

Bei den Verkleidungen sind der Umfrage zufolge heuer die Klassiker Hexe und Clown angesagt, auch Tierkostüme sind beliebt. Bei den Film- und Fernsehfiguren haben Pippi Langstrumpf und Superhelden die Nasen vorne.