Erstellt am 28. November 2014, 21:43

von APA/Red

Faymann bei Vorstandswahl mit weiterem Minus. Werner Faymann (SPÖ) hat beim Parteitag in Wien schon wieder eine Schlappe zu verdauen. Bei der Wahl zum Vorstand erhielt er bloß 83,61 Prozent der Delegierten-Stimmen.

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Im Vergleich zum letzten Parteitag vor zwei Jahren in St. Pölten konnte er sich allerdings geringfügig von 83,43 auf 84 Prozent verbessert. Bei der Wahl zum Vorstand erhielt Faymann nur 83,61 Prozent der Stimmen. 2012 hatte er bei der Vorstandswahl 87,48 Prozent auf sich vereinen können.

Faymann nahm seine Wiederwahl ohne große Worte an. In einem kurzen Statement betonte er zwar, ein kleines Plus im Vergleich zum Parteitag vor zwei Jahren erzielt zu haben. Es gelte aber offenbar noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Ungeachtet des schwachen Abschneidens fand es Faymann gut, in einer Partei zu sein, wo einen doch eine klare Mehrheit unterstützte, eine Partei, die den Begriff Freundschaft ernst nehme. Inhaltlich versicherte der SPÖ-Chef, die Senkung der Lohnsteuerreform weiter voranzutreiben.

Faymanns Ergebnis war auch im Präsidium das schwächste. Außer ihm verpasste bloß Unterrichts- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek die 90-Prozent-Marke. Sie überzeugte 87,1 Prozent der Delegierten.


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