Erstellt am 22. Mai 2015, 14:00

von APA/Red

OÖ wandelt Zeltersatzplätze in Notquartiere um. Oberösterreich wandelt dem Bund angebotene Ersatzplätze für Flüchtlinge, damit diese nicht in Zelten hausen müssen, in Notquartiere des Landes um.

 |  NOEN, APA (Fotokerschi.at)

Soziallandesrätin Gertraud Jahn (SPÖ) reagiert damit darauf, dass der Bund das Angebot abgelehnt hat. Das teilte sie am Freitag in einer Presseaussendung mit. Innerhalb von zwei Tagen werden damit 70 Betreuungsplätze geschaffen, demnächst weitere 150.

Konkret sollen noch am Freitag 30 Asylwerber im Europacamp am Attersee ein fixes Dach über dem Kopf erhalten. Diese wurden Donnerstag am späten Nachmittag seitens des Innenministeriums für eine Übernahme in die Grundversorgung der Länder und somit für ein Asylverfahren in Österreich zugelassen. Auch im Gemeindezentrum von Frankenburg werden am Samstag 40 Personen aufgenommen. Beide Orte sind im Bezirk Vöcklabruck.

Schule wird in den Ferien zur Wohnstätte

In der Gemeinde Grieskirchen wird das leer stehende Hauptschulgebäude ab kommender Woche vorübergehend – bis Ende August – als Unterkunft für 100 Flüchtlinge benützt werden können. In der Gemeinde Aurolzmünster (Bezirk Ried im Innkreis) wird ab Anfang Juni das Schloss für bis zu 50 Kriegsflüchtlinge bereitstehen. Für die Betreuung und Unterbringung wird das Rote Kreuz sorgen.

Damit können jene Personen, die in den Zelten untergekommen und zum Asyl-Verfahren zugelassen wurden, in fixe Quartiere übernommen werden. Im kommenden Monat sollen weitere 280 zusätzliche Plätze in Oberösterreich geschaffen werden, sicherte Jahn zu.