Erstellt am 23. Februar 2015, 13:55

von APA/Red

Rapid haderte mit erneuter Punkteteilung gegen Admira. Die Admira bleibt für Rapid alles andere als ein Punktelieferant. Beim 1:1 in der Südstadt ließen die Grün-Weißen am Sonntag zum fünften Mal in Folge Zähler gegen den Abstiegskandidaten liegen.

Trainer Zoran Barisic war trotz des Sprungs auf Rang zwei alles andere als zufrieden. "Eigentlich war nie Gefahr da, dass uns die Admira ein Tor schießt. Leider ist es trotzdem passiert", sagte der Wiener.

Ein Tausendguldenschuss von Außenverteidiger Thomas Weber (74.) bescherte der Admira das vierte Remis gegen den Rekordmeister in Serie. Rapid hatte durch das 15. Saisontor von Robert Beric (34.) vorgelegt. "Wir müssen uns selbst zuschreiben, dass wir das zweite Tor nicht gemacht haben", bekrittelte Barisic.

Fans der Hütteldorfer zündeten wiederholt Bengalen

Ein Nachspiel dürfte es für Rapid auch vor dem Senat 1 der Bundesliga geben: Fans der Hütteldorfer zündeten in Maria Enzersdorf wiederholt Bengalen, angemeldet war die Aktion nicht. Bereits in der Vorwoche hatte die Anhängerschaft im Happel-Stadion gegen Ried jede Menge Feuerwerkskörper gezündet. Der Strafsenat tagt dazu am Montag. Die Vorkommnisse bei der Admira werden laut Auskunft der Liga in einem eigenen Verfahren behandelt.

Barisic wollte sich mit den Vorkommnissen auf der Tribüne nicht großartig beschäftigen. Ihn ärgerten vor allem die zwei verlorenen Zähler. "Wir wollten hier unbedingt gewinnen", sagte der Rapid-Coach. Am Samstag geht es für den Zweiten zu Hause gegen Sturm Graz weiter. Die fünftplatzierten Steirer mussten sich beim 2:2 gegen Schlusslicht Wiener Neustadt am Wochenende ebenfalls mit einer Punkteteilung begnügen.

"Die Entwicklung der Mannschaft ist positiv"

Die Admira hielt damit den Vorsprung von drei Zählern auf den Letzten. Insgesamt durften die Niederösterreicher zufrieden resümieren. Bereits beim 0:2 in Altach in der Vorwoche war ein Aufwärtstrend im Frühjahr erkennbar gewesen. "Die Entwicklung der Mannschaft ist positiv. Wir sind defensiv kompakter geworden", freute sich Cheftrainer Walter Knaller über den "verdienten" Punkt.

Groß war der Jubel um Weber, der in der höchsten Spielklasse erstmals zum Torjubel ansetzen konnte. "Im Training machen wir uns manchmal lustig, wenn er seine Flatterbälle aus 40 Metern abfeuert", meinte Kapitän Richard Windbichler. Der 21-Jährige selbst gab zu, dass ein wenig Glück mit im Spiel war: "Der Schuss ist mir ein bisschen abgerissen, aber Hauptsache drin."