Erstellt am 06. August 2015, 20:36

von APA/Red

Sturm in Europa-League-Quali out. Sturm Graz ist bereits in der dritten Qualifikationsrunde zur Fußball-Europa-League gescheitert. Das Team von Franco Foda kam am Donnerstagabend bei Rubin Kasan nicht über 1:1 (0:0) hinaus.

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Damit schied Sturm Graz nach der 2:3-Heimniederlage vor einer Woche mit dem Gesamtscore von 3:4 aus. Josip Tadic brachte Sturm zwar in Führung (68.), doch Kapitän Oleg Kusmin erzielte den Ausgleich für Kasan (85.).

Die im Mittelfeld ersatzgeschwächten Steirer hätten aufgrund ihres Chancen-Übergewichts aber schon mit einer Pausenführung in die Kabine gehen müssen. Die erste Möglichkeit hatte Thorsten Schick, dessen Schuss in der 14. Minute am langen Eck vorbeizischte. Bei einem 20-m-Fernversuch von Daniel Offenbacher rettete dann die Außenstange für den geschlagenen Schlussmann Sergej Rischikow (19.). Dazu verstolperte Kristijan Dobras, der schon in der 13. Minute über den Ball geschlagen hatte, einen Sitzer (35.).

Am Ende fehlte der Nachdruck

Aber auch Kasan hatte zwei Topchancen in der ersten Hälfte. So verfehlte ein Flugkopfball von Gökdeniz Karadeniz sein Ziel nur knapp (18.). Und unmittelbar vor dem Wechsel zeichnete sich Sturm-Tormann Michael Esser mit einer Fußabwehr bei einem Schuss von Magomed Osdojew aus (45.). Unmittelbar danach musste Sturms Linksverteidiger Charalampos Lykogiannis, der sein Pflichtspiel-Debüt gab, mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel ausscheiden.

Nach der Pause flachte die Partie zunächst etwas ab, auch weil Kasan sehr tief stand und die Elf von Foda, der in der Pause Bright Edomwonyi für Marc Andre Schmerböck eingewechselt hatte, zunächst kein Rezept fand. Erst ein Eckball von Schick, der von Edomwonyi zum im Fünfer lauernden Tadic weitergeleitet wurde, brachte die Sturm-Führung.

Danach fehlte aber der Nachdruck, deshalb setzte Foda zehn Minuten vor Schluss alles auf eine Karte und schickte Stürmer Roman Kienast für den enttäuschenden Dobras aufs Feld. Doch der ehemalige Champions-League-Held der Wiener Austria brachte nicht den gewünschten Effekt. Kusmin zerstörte schließlich Sturms Aufstiegshoffnungen endgültig. Wie schon bei den drei Gegentoren im Hinspiel sah die Grazer Abwehr dabei nicht gut aus.