Erstellt am 10. Februar 2015, 11:26

von APA/Red

Karawankentunnel nach Schwefelgas-Austritt gesperrt. Der Karawankentunnel zwischen Kärnten und Slowenien ist am Dienstag in der Früh nach einem Gasaustritt gesperrt worden.

 |  NOEN, Symbolbild zVg

Bei Probebohrungen für den geplanten Bau der zweiten Tunnelröhre war nach Angaben der Asfinag eine Gasblase angestochen worden. Gefahr für die Arbeiter bestand nicht.

Tunnel sicherheitshalber für den Verkehr gesperrt

Die Bohrlöcher sind vorsichtshalber alle mit Gaswarngeräten ausgestattet, eines der Geräte zeigte einen Austritt von Schwefelwasserstoff an, nachdem bei einer Bohrung knapp 100 Meter in den Berg die Blase angestochen worden war. Daraufhin wurde der Tunnel geräumt und sicherheitshalber für den Verkehr gesperrt.

Die Feuerwehr rückte aus und stellte weitere Messungen an, der Tunnel wurde zudem gelüftet. Auch der Landeschemiker wurde beigezogen. Das Gas war nur unmittelbar vor dem Bohrloch messbar, geplant war, das Loch wieder zu verschließen. Wann der Tunnel wieder freigegeben werden könnte, war vorerst noch offen.