Erstellt am 17. September 2016, 13:56

von APA Red

19-Jähriger nach Messerstecherei außer Lebensgefahr. Nach der Messerattacke eines 25-Jährigen am Freitag in Graz sind beide Opfer auf dem Weg der Besserung. Die Männer im Alter von 56 und 19 Jahren hatten Stichverletzungen in Brust, Schulter und Hals erlitten, der Jüngere war zunächst in Lebensgefahr. Als Motiv gab der 25-Jährige seine Entlassung durch den 56-jährigen Malermeister an, teilte die Polizei mit.

Bei dieser Baustelle stach er Täter zu  |  APA

Der Mann soll am Freitag bei einer Baustelle vor dem ehemaligen Schanzelwirt mit einem Messer auf den Malermeister, seinen ehemaligen Chef, losgegangen sein. Ein junger Angestellter wollte dem Opfer helfen und erlitt dabei selbst einen Stich in die Brust.

Bei seiner Vernehmung gab der Grazer an, er sei vor ungefähr einem Jahr gekündigt worden und es habe auch "zwischenmenschliche Probleme" gegeben. Vor einem Monate habe er den Entschluss gefasst, den 56-Jährigen zu töten. Als Waffe wollte er ein Klappmesser mit zehn Zentimeter Klingenlänge verwenden, das er von da an immer bei sich hatte. Als er am Freitag seinen Ex-Chef zufällig auf der Straße sah, stach er ihn in den Hals und den Rücken.

Er war bei der Einvernahme geständig, zeigte aber keine Reue, so die Ermittler. Der 25-Jährige muss mit einer Anklage wegen zweifachen Mordversuchs rechnen.