Erstellt am 25. Januar 2015, 10:47

Grazer überholte Zivilstreife mit 211 km/h. Ein 28-jähriger BMW-Fahrer aus Graz hat am Samstag mit über 200 km/h auf der steirischen Südautobahn eine Zivilstreife überholt und danach noch fast zwei Auffahrunfälle verursacht.

Die Streifenpolizisten stoppten den Raser. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, seinen Führerschein ist er los, so die Landespolizeidirektion am Sonntag.

Die Zivilstreife der Autobahnpolizeiinspektion Hartberg war gerade auf der A2 im Bereich der Ausfahrt Ilz in Richtung Wien unterwegs, als an ihr der BMW 335i des Grazers "vorbeischoss". Die Geschwindigkeitsmessung ergab 211,76 km/h - bei einem Tempolimit von 130 km/h.

"Musste dringend nach Wien"

Kurz darauf musste der 28-Jährige sein Fahrzeug auf 112 km/h wegen dichteren Verkehrs abbremsen und hätte beinahe den vor ihm fahrenden Pkw gerammt. Nachdem dieser auf den ersten Fahrstreifen gewechselt war, gab der Grazer wieder Gas und beschleunigte auf 210 km/h. Kurze Zeit später wiederholte sich die Situation, der Autoraser konnte nur mit viel Glück einen Auffahrunfall verhindern.

Erst danach gelang es der Zivilstreife, den Mann zu stoppen. Als Grund für seine Fahrweise gab er an, dass er dringend nach Wien müsse.