Erstellt am 27. Juli 2014, 19:23

Grödig feiert 2:1-Sieg gegen Sturm Graz. Grödigs Generalprobe vor dem Drittrunden-Qualifikations-Hinspiel zur Fußball-Europa-League am Donnerstag gegen Zimbru Chisinau ist geglückt.

Die Salzburger machten am Sonntag in der zweiten Bundesliga-Runde gegen Sturm Graz dank eines starken Finish aus einem 0:1-Rückstand noch einen 2:1-Sieg. Nach einem Treffer von Daniel Beichler (38.) sorgten Tomi (81.) und Yordy Reyna (87.) noch für die Wende.

Die Grödiger durften sich damit gerade noch und glücklich über eine gelungene Saison-Heimpremiere im Das.Goldberg Stadion sowie den ersten Heimsieg gegen Sturm freuen und sind nach dem 1:1 bei der Wiener Austria zum Auftakt weiter ungeschlagen. Die über weite Strecken tonangebenden Steirer müssen hingegen weiterhin auf den ersten Punkt in der neuen Saison warten, kassierten nach dem bitteren 0:1 bei Aufsteiger Altach die nächste knappe Pleite.

Die Arbeiten im und rund ums Stadion wurden rechtzeitig für die Partie abgeschlossen. Die neue Tribüne blieb allerdings leer, kamen doch nur 2.126 Fans zum Spiel. Die bekamen vor der Pause wenig geboten. Die Steirer hatten etwas mehr vom Spiel und fanden im Gegensatz zu den harmlosen Hausherren zumindest die eine oder andere Möglichkeit vor. Ein Beichler-Kopfball ging knapp daneben (8.), Marco Djuricin schoss aus zwölf Metern in die Wolken (27.). Dass die Grazer doch mit einer Führung in die Kabine gingen, hatten sie auch etwas Glück zu verdanken. Einen Hadzic-Schuss verlängerte Beichler mit der Brust unhaltbar für Cican Stankovic zum 1:0 (38.).

Match in Halbzeit zwei attraktiver

Nach dem Seitenwechsel wurde das Niveau deutlich besser, beide Mannschaften spielten munter nach vorne. Bei einem umstrittenen Zweikampf von Sturms Michael Madl mit Tomi im Strafraum blieb die Pfeife von Schiedsrichter Gerhard Grobelnik stumm, der Grödig-Stürmer sah wegen einer Schwalbe Gelb (52.). Gleich darauf kam die Baur-Truppe zur ersten Topchance. Sturm-Goalie Christian Gratzei reagierte bei einem Reyna-Kopfball nach Huspek-Flanke auf die zweite Stange sehr gut (57.).

Gefährlicher blieben aber die Gäste, die mehrmals den Sack zumachen hätten können. Ein Schloffer-Schuss ging daneben (59.), zudem parierte Stankovic einen Beichler-Abschluss (62.) sowie einen Spendlhofer-Kopfball (73.) mit einer Glanzparade. Die vergebenen Chancen sollten sich rächen. Tomi ließ Madl mit einem Haken aussteigen und schlenzte den Ball ins lange Eck, via Stange fand dieser den Weg ins Tor (81.). Das war der Auftakt für eine packende Schlussphase. Reyna schoss drüber (83.), auf der anderen Seite machte Grödigs "Man of the Match" Stankovic auch einen Hadzic-Kopfball zunichte (86.). Die Grazer bekamen quasi postwendend die Rechnung präsentiert. Reyna bekam den Ball ideal in den Lauf, zog alleine auf Gratzei zu, an dem vorbei und schloss souverän zum 2:1 ab (87.).