Erstellt am 16. Mai 2015, 16:23

von APA Red

Buben stürzten in acht Meter tiefen Brunnen. Eine Rettungsaktion mit glücklichem Ende hat es am Samstagnachmittag in Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) gegeben.

 |  NOEN, RK NÖ/Moser

Ein vier- und ein zehnjähriger Bub waren auf dem Grundstück der Nachbarin in einen acht Meter tiefen Brunnen gestürzt, teilte Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando NÖ mit. Die Kinder wurden zwar verletzt, hatten allerdings "viele Schutzengel".

Brunnen war mit Holzpfosten gesichert

Die Besitzerin des Brunnens hatte die Nachbarskinder gesehen, als sie hinunterstürzten, konnte allerdings nicht mehr eingreifen und alarmierte sofort die Rettungskräfte, berichtete der Pressesprecher.

Gegen 15 Uhr rückten drei Feuerwehren mit 30 Einsatzkräften aus. "Der Brunnen war mit Holzpfosten gesichert, aber aus noch nicht geklärten Gründen, konnten sich die Buben dennoch Zutritt verschaffen."

Buben unter Schock und unterkühlt

Im Brunnen mit einem Durchmesser von 1,40 Metern stand das Wasser knietief. "Der Zehnjährige hat den Vierjährigen über Wasser gehalten", berichtete Resperger.

Die Einsatzkräfte seilten sich zur Rettung der beiden Kinder ab, die mit Abschürfungen und unterkühlt ins Spital gebracht wurden. Außerdem standen die Buben unter Schock.

Neben der Feuerwehr waren auch das Rote Kreuz und der Notarzthubschrauber an Ort und Stelle. "Für die Einsatzkräfte ist das ein wirkliches Glücksgefühl. Die Rettungskette hat super funktioniert", sagte Resperger.