Erstellt am 04. Oktober 2016, 05:28

Geschäftsführer wegen Veruntreuung vor Gericht. Zwei Personen aus dem Umfeld des Gut Aiderbichl müssen sich ab dem heutigen Dienstag im Landesgericht Ried im Innkreis wegen möglicher Malversationen bei Zuwendungen an den Gnadenhof verantworten.

Mögliche Malversationen bei Zuwendungen an den Gnadenhof  |  APA

Angeklagt sind die Delikte schwerer Betrug, Untreue, Veruntreuung, Urkundenfälschung und -unterdrückung. Der Prozess ist vorerst für zwei Tage anberaumt. In dem Fall geht es um Gelder eines Ende 2011 verstorbenen Gönners. Der Schaden zum Nachteil der Verlassenschaft soll insgesamt rund eine Million Euro betragen.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt im Zusammenhang mit Zuwendungen von privaten Gönnern an die Stiftung noch gegen zwei weitere Personen. Einer davon ist der Geschäftsführer Dieter Ehrengruber, bestätigte die WKStA. Über die zweite gibt sie keine Auskünfte.