Erstellt am 10. April 2015, 17:41

von Alexander Wastl

Gutes Omen soll für Wende sorgen. Spiel eins nach dem Rücktritt von Cheftrainer Walter Knaller. Gegen den WAC (Samstag, 18.30 Uhr), soll endlich der erste Frühjahrssieg her. Der letzte volle Erfolg gelang ausgerechnet gegen die Kärntner.

Neo-Chefcoach Oliver Lederer: "Wir müssen den Blick nach vorne richten"  |  NOEN, Möhsner
"Wir müssen den Blick nach vorne richten", fordert Neo-Chefcoach Oliver Lederer von seiner Mannschaft, aber auch den Anhängern "Wir zählen auf die Unterstützung aller Admiraner", so der Trainer.

Die kam nach der Grödig-Pleite gehörig ins Wanken. Die in Überzahl verspielte 2:0-Führung und letztliche Niederlage liegt den Fans der Admira noch heute schwer im Magen. Walter Knallers Rücktritt soll der Grundstein für einen Neuanfang werden.

Windbichler: "Höchste Zeit dass wir drei Punkte einfahren"

"Die letzte Niederlage war sehr bitter, aber die Köpfe sind wieder nach oben gerichtet", zeigt sich auch Mittelfeldmotor Konstantin Kerschbaumer kämpferisch.

Die Admira möchte beim Lederer-Debüt unbedingt voll anschreiben. Kapitän Richard Windbichler: "Es ist höchste Zeit dass wir drei Punkte einfahren." Während die Admira nach der Grödig-Niederlage wohl am absoluten Nullpunkt angekommen ist, tankte der WAC zuletzt mit dem Cupsieg gegen Rapid Selbstvertrauen.

Wenn wir schon bei Vorzeichen sind: Den letzten Sieg fuhren die Südstädter ausgerechnet gegen die Kühbauer-Elf ein. 2:1 siegten die Admiraner in der 19. Runde vor heimischem Publikum, ein Ergebnis, mit dem man wohl auch dieses Mal leben könnte. Lederer verspricht jedenfalls, "alles zu unternehmen, um in die Erfolgsspur zurückzufinden."

Auer und Schößwendter kämpfen mit muskulären Problemen

Verzichten muss Lederer allerdings auf die Dienste von Stephan Auer und Christoph Schößwendter, die mit muskulären Problemen ausfallen. Interessant wird es auf der Torwartposition. Gegen Grödig durfte, nach Manuel Kuttins Muskelfasserriss, überraschenderweise Simon Manzoni ran.

Dieser war an zwei Gegentreffern aber maßgeblich beteiligt. Womöglich konnte also Ex-SCWN-Keeper Jörg Siebenhandl zu seinem ersten Einsatz von Beginn an kommen.