Erstellt am 25. August 2014, 11:42

Haider-Maurer gegen Bautista-Agut Außenseiter. Andreas Haider-Maurer bekommt es am Dienstag in der ersten Runde der US Open mit einem ganz harten Brocken zu tun.

Der Niederösterreicher trifft auf den Weltranglisten-19. Roberto Bautista-Agut aus Spanien und ist damit klarer Außenseiter. "Ich kann nur gewinnen in dieser Partie", betonte Haider-Maurer vor dem Auftaktmatch in seinem "Lieblings-Grand-Slam-Turnier".

Obwohl der Gegner "sicher die beste Saison seiner Karriere" erlebe und "schon zwei ATP-Turniere auf ähnlichen Belägen gewonnen" habe, glaubt der 27-Jährige an seine Chance. "Er spielt sicher sehr stark, aber ich habe in den letzten Jahren hier immer meine Leistungen gebracht, und von dem her gehe ich mit Selbstvertrauen ins Match", betonte der Weltranglisten-110. "Mir taugt es hier sehr. Es kommt mir entgegen."

Auf Stärken konzentrieren

Haider-Maurer glaubt, das Erfolgsrezept gegen Bautista-Agut zu kennen. "Ich will mich auf meine Stärken, den Aufschlag und das aggressive Spiel konzentrieren. Ich versuche, ihm das so gut es geht aufzuzwingen und um jeden Punkt zu kämpfen", erklärte der Außenseiter, der von seinem Trainer und seiner Freundin in den "Big Apple" begleitet wurde. "Ziel ist es einfach, eine Top-Leistung abzurufen. Dann ist alles möglich, auch gegen einen solchen Gegner. Wenn ich einen echt starken Tag habe, warum nicht? Ich traue mir zu, ihn zu schlagen. Ich bin gut drauf."

Thiem: "Wirklich schwere Phase"

Österreichs Nummer eins, Dominic Thiem, peilt am Dienstag im Spiel gegen den slowakischen Weltranglisten-84. Lukas Lacko seinen ersten Sieg in Nordamerika an, nachdem er bei den Turnieren in Toronto und Cincinnati jeweils in Runde eins verloren hat. Der Niederösterreicher, der am 3. September seinen 21. Geburtstag am liebsten noch beim Turnier in New York feiern würde, bereitete sich eine Woche lang mit Trainer Günter Bresnik und dem Weltranglisten-Zwölften Ernests Gulbis aus Lettland in der Nähe von New York auf die US Open vor.

"Das ist jetzt sicher die erste wirklich schwere Phase in meinem ersten Jahr. Aber ich muss eben lernen, auch damit umzugehen und da wieder rauszukommen", schrieb Thiem auf seiner Facebook-Seite.

Patricia Mayr-Achleitner reiste dagegen erst nach dem Challenger-Triumph am Sonntag in Winnipeg nach New York. Die 27-jährige Tirolerin wurde in Kanada mit einem 6:2,6:2-Finalsieg über die Japanerin Mayo Hibi ihrer Favoritenrolle gerecht und bekommt es nun nach ihrem 17. Turniersieg auf ITF-Ebene am Dienstag mit der Weltranglisten-32. Casey Dellacqua aus Australien zu tun. Die Vorarlbergerin Yvonne Meusburger (60.) trifft auf die Tschechin Karolina Pliskova (42.) und damit ebenfalls auf eine im WTA-Ranking besser klassierte Spielerin.