Erstellt am 23. Mai 2014, 22:22

von APA/Red

Hard gewann Final-Auftakt gegen Fivers. Titelverteidiger Hard hat am Freitag das erste Spiel der Final-Neuauflage der Handball Liga Austria (HLA) gegen die Fivers WAT Margareten vor Heimkulisse 28:25 (13:11) gewonnen.

Das zweite Duell der "best of three"-Serie geht am Montag in Wien in Szene. Das etwaige Entscheidungsmatch würde am kommenden Freitag wieder in Hard stattfinden.

Im vierten HLA-Endspiel der beiden Clubs in Folge erwischten die Harder in der ausverkauften Sporthalle am See den deutlich besseren Start. Mitte der ersten Hälfte lagen die Vorarlberger schon 9:3 voran, nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Gäste aus Wien ging es mit 13:11 in die Pause.

In der 41. Minute gelang den immer besser aufkommenden Fivers - die den Großteil der zweiten Hälfte ohne den ausgeschlossenen Markus Kolar auskommen mussten - der Ausgleich und kurz darauf auch die erstmalige Führung. Die Gastgeber fanden aber bald wieder zurück ins Spiel und gewannen mit einigem Zittern doch noch.

Damit haben die "Rote Teufel" am Montag in Wien die Chance, den dritten Meistertitel in Serie und außerdem das Double zu fixieren. Im Vorjahr hatten die Wiener den Auftakt der Serie auswärts noch gewonnen.

Stimmen zum Spiel: Markus Burger (Trainer Hard): "Kompliment an die Mannschaft. Es waren aber einige Phasen dabei, wo man gespürt hat, dass es die Fivers mehr wollen, da hat mir für einige Minuten die Entschlossenheit gefehlt. Gott sei Dank haben wir das dann aber noch richtig gemacht. Man muss auch diese Kampfspiele gewinnen. Wenn wir das durchziehen, können wir auch in Wien gewinnen."

Dominik Schmid (Spieler Hard): "Die Fivers haven uns das Leben sehr schwer gemacht. Wir haben aber nie aufgegeben und mit der super Kulisse im Hintergrund wieder herangekämpft und zum Glück mit plus drei gewonnen. Wenn es möglich ist, wollen wir den Titel in Wien fixieren, das wird aber sicher nicht leicht."

Peter Eckl (Trainer Fivers): "Ich denke, viele Kleinigkeiten haben es ausgemacht. Schade drum, aber die Chance gibt es noch. Jetzt spielen wir zu Hause und dann kommen wir wieder hierher. Der Druck gehört dazu, ich hoffe dem halten wir Stand."