Erstellt am 07. November 2015, 18:43

von APA/Red

Lebensgefährtin im Streit erstochen. Ein am Donnerstag bei der Polizeiinspektion Himberg angezeigter Todesfall hat sich als Tötungsdelikt herausgestellt.

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Laut der NÖ Landespolizeidirektion Niederösterreich gestand ein 52-Jähriger, seine Lebensgefährtin (46) im Streit erstochen zu haben. Der Mann wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Der ungarische Staatsbürger hatte den Todesfall selbst angezeigt. Aufgrund der Auffindungssituation des Opfers übernahm das Landeskriminalamt die Ermittlungen. Eine von der Staatsanwaltschaft Korneuburg angeordnete Obduktion ergab, dass die Frau einen wuchtigen Messerstich am Oberkörper erlitten und aufgrund einer Arterienverletzung innerlich verblutet war.

Bei seiner Einvernahme verwickelte sich der Verdächtige in Widersprüche und legte schließlich am Samstag ein Geständnis ab. Demnach war es Ende Oktober zu einem Streit gekommen, der für die Ungarin tödlich endete. Die Tatwaffe wurde sichergestellt: An dem Küchenmesser mit rund 20 Zentimeter langer Klinge fanden sich Blutanhaftungen.

Wie Franz Polzer, Chef des Landeskriminalamts, auf Anfrage zu den näheren Umständen erläuterte, hatte das Paar in äußerst desolaten Verhältnissen - illegal in einem Abbruchhaus ohne Energiequellen - gelebt. Beide sollen ihren Lebensunterhalt durch Betteln bestritten haben.