Erstellt am 04. Mai 2015, 16:29

von APA/Red

Autos mit Leuchtpistole in Brand gesetzt. Durch eine Brandstiftung, bei der in der Nacht auf Sonntag in Linz sechs Autos zerstört worden sind, ist ein Sachschaden in der Höhe von über 150.000 Euro entstanden.

Das berichtete die oö. Polizei am Montag. Der 28-Jährige, der die Fahrzeuge mit einer Leuchtpistole in Brand gesetzt haben soll, schwieg zu dem Vorfall, nach einem zweiten Verdächtigen wurde gesucht.

Ein 28-Jähriger wurde nach dem Brandanschlag in der Albert-Schöpf-Straße im Stadtteil Bindermichl in U-Haft genommen. Bei ihm fand die Polizei eine Leuchtpistole samt Munition. Am Montag wurde er in die Justizanstalt Linz überstellt, er sagte aber nichts zu den Vorwürfen. Weil Zeugen noch einen zweiten Mann vom Tatort weglaufen sahen, suchte die Polizei nach einem weiteren Verdächtigen. Die Fahndung blieb aber vorerst erfolglos.

Die unter einem Wohnhaus abgestellten Pkw waren gegen 3.40 Uhr in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude, von den 26 Bewohnern wurde niemand verletzt. Allerdings wurden sechs Autos zerstört.