Erstellt am 12. Mai 2014, 12:37

Hütter tritt Nachfolge bei Salzburg an. Adi Hütter ist Nachfolger von Fußball-Meistertrainer Roger Schmidt bei Red Bull Salzburg.

Der Vorarlberger, der den "Dorfclub" Grödig in der vergangenen Saison vom Aufsteiger zum Europa-League-Teilnehmer machte, wurde am Montag offiziell bei Österreichs Ligakrösus vorgestellt.

"Großes Ziel ist die Champions League und die Gruppenphase nicht nur zu erreichen, sondern auch eine Rolle zu spielen", sagte der 44-Jährige bei seiner Antrittspressekonferenz. Man werde sich punktgenau vorbereiten auf dieses Ziel. Red-Bull-Sportdirektor Ralf Rangnick sprach von einer naheliegenden Entscheidung: "Die Spielphilosophie, wie Grödig aufgetreten ist, ist nicht so weit weg von unserer."

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ist von den Fähigkeiten Hütters überzeugt. "Er hat eine enorme Entwicklung hinter sich", sagte der Clubchef. Hütter war bereits als Spieler und als Trainer der Red Bull Juniors in Salzburg tätig. Am Montag kehrte der Vorarlberger als Chefcoach zum österreichischen Fußball-Meister zurück.

Mateschitz: "Seine sportliche Leistung steht außer Frage"

"Es spricht sehr viel für ihn als Trainer", erklärte Mateschitz. "Seine sportliche Leistung steht außer Frage. Altach und Grödig sind keine leichten Jobs", meinte der Milliardär. Zudem sei Hütter in Salzburg verwurzelt. Mateschitz: "Er hat seine Familie da, das ist immer gut."

Bei Red Bull gilt es als Ausnahmefall, dass eine Führungskraft in den Konzern zurückkehrt. Hütter hatte die Bullen 2009 nach einem Jahr als Cheftrainer der Juniors verlassen, um in Altach anzuheuern - angeblich nach einem internen Machtkampf. "Er ist gleich nach seiner aktiven Karriere bei uns im Nachwuchs eingestiegen", relativierte Mateschitz. Seither habe sich Hütter enorm weiterentwickelt.

Vergangenen Montag hatten sich der Red-Bull-Boss und sein neuer Trainer im Salzburger Hangar-7 zu einem ausführlichen Gedankenaustausch getroffen. "Er hat die Transformation vom aktiven Fußballer zum Trainer sehr schnell und sehr gut hinbekommen. Das schaffen nicht viele", sagte Mateschitz.