Erstellt am 13. Mai 2016, 05:37

Infantino bekräftigt bei Kongress Reformwillen. Mit einem Appell zur Umsetzung der Reformen hat FIFA-Präsident Gianni Infantino den 66. Ordentlichen Kongress des Fußball-Weltverbandes eröffnet.

 |  NOEN, APA (AFP)

Die FIFA wolle "zeigen, dass es uns ernst ist mit den Reformen, dass es uns ernst ist mit dem Demokratieprozess und besonders, dass es uns ernst ist mit der Entwicklung des Fußballs", sagte Infantino am Donnerstagabend (Ortszeit) in Mexiko-Stadt.

Die Delegierten aus den 209 FIFA-Mitgliedsländern sahen zur traditionellen Kongress-Eröffnungszeremonie im Auditorio National eine bunte Show als Streifzug durch die mexikanische Geschichte und Sternstunden der Fußballhistorie.

Am Freitag nimmt der Kongress die eigentliche Agenda in Angriff. So sollen die Mitglieder der neuen Governance Kommission gewählt werden, die die Führungsrichtlinien des Weltverbandes mitbestimmt.

Zur Abstimmung steht auch der überarbeitete Finanzplan bis 2018 und damit die Genehmigung der von Infantino vor seiner Wahl im Februar versprochenen Ausschüttung von fünf Millionen Dollar (4,39 Mio. Euro) pro Verband. Als Mitglieder 210 und 211 ersuchen die Fußballverbände aus Gibraltar und dem Kosovo um Aufnahme in die FIFA.

Infantino bekräftigte nochmals, dass er auch auf die Mitarbeit früherer Fußball-Stars zur Überwindung der Glaubwürdigkeitskrise nach den diversen Korruptionsskandalen setzt. Einzeln bat er die 32 Mitglieder seiner Legenden-Elf auf die Bühne, darunter Ex-Weltmeister wie Marcel Desailly oder Fabio Cannavaro.