Erstellt am 01. Januar 2015, 13:13

Innviertler erlitt beim "Messerwerfen" Bauchstich. Mit einem Bauchstich hat in der Silvesternacht der Versuch zweier Männer in Mettmach (Bezirk Ried) geendet, sich als Messerwerfer zu betätigen. Ein 20-Jähriger traf dabei seinen 19-jährigen Freund und verletzte ihn schwer. Das Opfer wurde noch in der Nacht operiert und ist außer Lebensgefahr, hieß es am Donnerstag aus dem Spital.

Wie die oberösterreichische Polizei berichtete, hatten die beiden gemeinsam Silvester gefeiert und waren gegen 3.00 Uhr auf die Idee gekommen, sich als Zirkuskünstler zu versuchen. Sie stellten sich in einer Garage abwechselnd vor einen Kasten, während der andere ein Messer warf. Viermal ging die Prozedur gut. Beim fünften Mal zielte der 20-Jährige aber offenbar schlecht und traf seinen Freund mit einem etwa 20 Zentimeter langen Küchenmesser im Bauchbereich.

Der 19-Jährige wurde ins Krankenhaus Ried eingeliefert. Wie Pressesprecherin Ulrike Tschernuth der APA mitteilte, war der Mann am Donnerstag außer Lebensgefahr und lag nicht mehr auf der Intensivstation. Er muss vorerst aber in stationärer Behandlung bleiben. Laut Polizei waren die beiden Männer nur leicht alkoholisiert.