Erstellt am 13. Juni 2014, 11:13

Integrationsfonds will Information auf Gemeindeebene ausbauen. Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) will sein Informationsangebot für Neuzuwanderer ausbauen. Im Rahmen des Gemeindetages in Oberwart wurde die Initiative "Integration auf regionaler Ebene" vorgestellt.

 |  NOEN, Dragan TATIC (APA)
Dabei sollen Migranten in regelmäßigen Beratungsstunden in der Gemeinde bei ihren ersten Schritten in Österreich unterstützt werden.

"Wir werden das Angebot mobiler Welcome Desks, die Zuwanderinnen und Zuwanderer vor Ort über ihre Chancen in Österreich informieren, in den Regionen ausbauen", so ÖIF-Geschäftsführer Franz Wolf-Maier in einer Aussendung. Begonnen werden soll damit in mehr als einem Dutzend Pilotgemeinden wie Zell am See und St. Johann im Pongau, Leoben und Leibnitz in der Steiermark sowie Klagenfurt und Villach in Kärnten.

In Zusammenarbeit mit Gemeinden und Regionen will der ÖIF auch lokal maßgeschneiderte Informationsbroschüren produzieren. Sie sollen Neuzuwanderern Information zu Themenbereichen wie Arbeitsmarkt, Schulsystem, Gesundheit und Wohnen bieten. Auch regionale Kontaktdaten zu wichtigen Anlaufstellen wie Ämtern, Schulen oder Krankenhäusern werden aufgelistet. Ein erstes "Willkommenshandbuch" werde in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Wörgl erstellt.

Immer mehr Gemeinden wollten das Thema Integration auch gezielt angehen, so Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP). Mit der Initiative des ÖIF würden Rahmenbedingungen geschaffen, um die Willkommenskultur in Österreichs Gemeinden weiter zu fördern.