Erstellt am 11. September 2014, 14:35

Journalisten von Schumachers Anwesen vertrieben. Die Waadtländer Polizei hat seit der Heimkehr von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher mehrere neugierige Journalisten vom Anwesen des Superstars in Gland vertreiben müssen.

Der 45-jährige Superstar war am Dienstag nach insgesamt acht Monaten Spitalaufenthalt nach Hause zurückgekehrt.

Journalisten befanden sich auf privatem Anwesen

„Zwei Patrouillen der Waadtländer Polizei waren am Dienstag anwesend, im Wesentlichen um die Sicherheit der Personen auf der Straße zu gewährleisten", sagte Polizeisprecher Pierre-Olivier Gaudard am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der deutschen Boulevardzeitung "Bild".

„Gewissen Journalisten mussten die Polizisten sagen, dass sie sich auf dem privaten Anwesen von Michael Schumacher befinden und sich auf öffentliches Gelände begeben müssen." Das Ganze habe sich in einer anständigen Art und Weise abgespielt, fügte Gaudard hinzu.

Bisher keine ernst zu nehmenden Zwischenfälle

Weiters erinnerte der Sprecher der Kantonspolizei daran, dass für die private Sicherheit von Michael Schumacher dessen Familie zuständig sei. Die Polizei schreite nur bei unangemessenem Verhalten ein. Bisher sei es jedoch zu keinerlei ernst zu nehmenden Zwischenfällen gekommen.

Michael Schumacher war am Dienstag nach dreimonatigem Aufenthalt im Universitätsspital Lausanne nach Hause zurückgekehrt, wo er seine Rehabilitation fortsetzen wird. Der ehemalige Formel-1-Fahrer war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren im französischen Wintersportort Meribel schwer gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Felsen geprallt. Im Spital von Grenoble wurde er mehrfach am Schädel operiert und lag danach wochenlang im künstlichen Koma.