Erstellt am 06. August 2016, 10:32

von APA/Red

15 Kilometer Stau vor dem Karawankentunnel. Vor dem Karawankentunnel an der kärntnerisch-slowenischen Grenze hat sich Samstagfrüh in Fahrtrichtung Slowenien ein 15 Kilometer langer Stau gebildet. Grund war laut ÖAMTC vor allem die zweite Reisewelle aus den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg.

 |  APA (Symbolbild/Archiv)

Keine nennenswerten Behinderungen gab es in der Früh auf der Umleitungsstrecke für den gesperrten Gleinalmtunnel in der Steiermark. Die Anfahrtszeit bis zum Tunnel auf der Karawankenautobahn (A11) betrug bereits um 7.00 Uhr laut Heimo Gülcher vom ÖAMTC rund zwei Stunden.

Es habe in der Nacht auf Samstag gegen 0.30 Uhr einen Verkehrszwischenfall mit Sperre in beide Richtungen gegeben, der länger angedauert hat. Hauptsächlicher Grund sei aber die zweite Urlauberreisewelle vor allem aus Bayern und Baden-Württemberg, wie Gülcher gegenüber der APA schilderte.

Problemlos sei Samstagfrüh der Verkehr auf der direkten Umleitungsstrecke für den gesperrten Gleinalmtunnel auf der steirischen Pyhrnautobahn (A9) über die Brucker Schnellstraße (S35) und die Semmering Schnellstraße (S6) verlaufen. In Salzburg gab es in der Früh auf der Tauernautobahn (A10) bei Flachau und bei der Mautstelle St. Michael Verzögerungen bei der Fahrt in Richtung Süden.

Am Nachmittag dürfte sich der Rückreiseverkehr Richtung Norden stärker bemerkbar machen: "Staus und Verzögerungen in Richtung Norden werden wohl nicht ausbleiben", so Gülcher.

Auf der Brenner Autobahn (A13) führten Fahrbahnschäden im Bereich der Baustelle Luegbrücke am Samstag im Reiseverkehr Richtung Italien zu starken Verzögerungen. Die Schäden entstanden vermutlich aufgrund der intensiven Niederschläge der vergangenen Tage, teilte die Asfinag mit. Derzeit sei nur eine Fahrspur befahrbar, man arbeite aber intensiv an einer Reparatur.

Der Betonstreifen in der Fahrbahn sei im Bereich der Baustelle auf rund 100 Metern beschädigt, hieß es am Samstag in einer Aussendung. Am frühen Vormittag betrug der Stau in Richtung Italien aufgrund des starken Reiseverkehrs bereits rund fünf Kilometer. Reisende waren auf der Strecke rund eine Stunde länger unterwegs als normalerweise.

Um möglichst rasch wieder zwei Spuren zur Verfügung zu stellen, arbeitete man am Morgen laut Asfinag intensiv daran, die Schäden mit einem Kaltmischgut vorerst provisorisch zu reparieren. Parallel bereite man eine alternative Verkehrsführung über das Baufeld vor, um eine längerfristige Lösung für die kommenden Tage zu finden und die Schäden im Betonstreifen ordentlich reparieren zu können.