Erstellt am 12. Dezember 2014, 19:37

von APA/Red

Keine Gesundheitsschädigung durch HCB. Laut der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit ist auf der Basis der Untersuchungen von Lebensmittelproben aus dem Kärntner Görtschitztal bzw. der Region keine nachhaltige Gesundheitsschädigung durch eine Hexachlorbenzol-Belastung (HCB) zu erwarten.

Das teilte die AGES nach einer Risikobewertung im Auftrag des Gesundheitsministeriums mit. Die Risikoabschätzung erfolgte auf Grundlage der von 27. März bis 10. Dezember vorliegenden Lebensmittelproben.

"Die Ergebnisse der vorliegenden Risikobewertungen beziehen sich auf die Annahme, dass sich die Bevölkerung ausschließlich von Produkten aus der Region Görtschitztal ernährt", heißt es in dem Papier. Am stärksten könnten Milch und Milchprodukte sowie Fleisch zu einer Belastung beitragen.

Die Risikoabschätzung fällt demnach für alle Belastungsformen (akut: bis zu 14 Tage, mittelfristig: 15 Tage bis ein Jahr) und längerfristig so aus, dass nachhaltig mit keiner Gesundheitsgefährdung zu rechnen sei. Die Untersuchungsergebnisse waren Freitagabend auch Gegenstand einer Informationsveranstaltung in Brückl in Kärnten.