Erstellt am 18. März 2015, 09:56

von APA/Red

Kapruner Bluttat: Verdächtiger weiter in kritischem Zustand. Nach der tödlichen Bluttat an einer 57-jährigen Frau in Kaprun (Pinzgau) vom 18. Februar 2015 wird der tatverdächtige Ehemann immer noch auf der Intensivstation des Unfallkrankenhauses Salzburg betreut.

Der Zustand des Mannes, der nach der Tat mit seinem Wagen gegen eine Tunnelwand gefahren war, ist laut seinem Anwalt "nach wie vor kritisch".

Noch am Unfallort soll der 59-jährige Verdächtige, der durch den Anprall schwer verletzt worden war, gegenüber Einsatzkräften die Tat gestanden haben. Eine Befragung durch die Ermittler war bisher aber nur einmal im Spital möglich. Der Beschuldigte sei nur kurze Zeit vernehmungsfähig gewesen, er habe sich aber nicht zur Tat geäußert, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher.

Zustand hat sich verschlechtert

"Derzeit ist er aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht vernehmungsfähig", sagte Neher, was auch Verfahrenshelfer Georg Schmeissner bestätigte. "Die Ärzte bemühen sich sehr um ihn. Er ist sehr schwach und weder physisch noch psychisch in der Lage, eine Aussage zu machen. Sein Zustand hat sich verschlechtert", sagte der Rechtsanwalt.

Der Beschuldigte soll seine Frau im Schlafzimmer des Wohnhauses in Kaprun mit einem Brecheisen getötet haben. Die Hintergründe der Tat sind nicht bekannt.