Erstellt am 19. Dezember 2014, 12:52

Karl/Schöffmann im Montafon-Teambewerb Fünfte. Für Österreichs Parallel-Snowboarder ist am Freitag im ersten Mixed-Teambewerb der Weltcupgeschichte auf dem Hochjoch im Montafon spätestens im Viertelfinale Schluss gewesen.

 |  NOEN, GEPA pictures/ Philipp Brem
Benjamin Karl und Vortagessiegerin Sabine Schöffmann scheiterten um 1/100 Sekunde an den Japanern Masaki Shiba/Tomoka Takeuchi und wurden Fünfte. Der Sieg ging an die Südtiroler Roland Fischnaller/Nadya Ochner.

"Wir sind so etwas noch nie gefahren, das ist ganz was Neues. Für mich ist es leichter, ich bin als Erste gestartet. Schade, dass es wegen einer Hundertstel nicht geklappt hat", meinte Schöffmann nach dem als Parallel-Slalom im Single-Run-Format durchgeführtem Staffel-Bewerb.

"Ein cooler Event"

"Sehr geile Bedingungen, aber solche haben wir heuer noch nie gehabt und nie trainiert. Die Duelle gehen bei den Top-Mannschaften knapp aus, das ist ein cooler Event", gab Karl dem Format eine Zukunftschance. Der Spaßfaktor sei jedenfalls "genial", dazu passe das Wetter. Nach dem Regen am Vortag fanden die Raceboarder Postkartenwetter und auch eine harte Piste vor.

Gesamtweltcup-Titelverteidiger Lukas Mathies und Olympiasiegerin Julia Dujmovits schieden im Achtelfinale nach einem Sturz der Burgenländerin aus (10.), ebenso wie Andreas Prommegger und Marion Kreiner (12.). Beide ÖSV-Teams mussten sich deutschen Paarungen geschlagen geben. "Eine coole Geschichte, ganz knapp ist es sich nicht ausgegangen", sagte Kreiner. "Der Einzelbewerb ist schon wichtiger, aber es ist ein super Bewerb", meinte Prommegger. "Ich hoffe, dass wir es in Bad Gastein besser machen", wünschte sich Mathies.

Österreich durfte als Veranstalter drei Teams stellen, zusammengesetzt nach den Ergebnissen des Slalom-Einzelbewerbs am Donnerstag. Für den Südtiroler Fischnaller war es der dritte Weltcupsieg im dritten Saisonrennen. "Mit Nadya komme ich sehr, sehr gut klar, sie hat eine sehr gute Leistung gezeigt, so ist der Sieg noch intensiver", strich Fischnaller den Vorteil des Teambewerbs hervor. "Roland ist im Moment unschlagbar. Dass ich mit ihm fahren darf, ist logischerweise super. Ein perfektes Ergebnis", jubelte Ochner.