Erstellt am 01. September 2015, 11:43

von APA/Red

Österreich bei Arbeitslosenrate auf Rang sechs in der EU. Österreich belegte im EU-Vergleich bei der Arbeitslosenrate auch im Juli des Jahres nur Rang sechs. Allerdings ist gegenüber Juni die Arbeitslosenrate in der Alpenrepublik nach EU-Berechnung von 6,0 auf 5,8 Prozent gesunken.

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Eine Verbesserung verzeichnete auch die Eurozone - von 11,1 auf 10,9 Prozent - und die EU, wo die Quote von 9,6 auf 9,5 Prozent zurückging.

Geringste Arbeitslosigkeit in Deutschland

Deutschland kann weiterhin mit der geringsten Arbeitslosigkeit (4,7 Prozent) punkten. Dann folgen Tschechien und Malta (je 5,1 Prozent), Großbritannien (5,6 Prozent), Luxemburg (5,7 Prozent) und ÖSTERREICH (5,8 Prozent). Dahinter liegen Estland (6,1 Prozent), Dänemark (6,2 Prozent), die Niederlande und Rumänien (je 6,8 Prozent), Ungarn (6,9 Prozent), Schweden (7,4 Prozent), Polen (7,6 Prozent), Belgien (8,5 Prozent), Slowenien (9,1 Prozent) , Bulgarien (9,4 Prozent), Irland (9,5 Prozent), Litauen und Lettland (je 9,6 Prozent), Finnland (9,7 Prozent), Frankreich (10,4 Prozent), die Slowakei (11,7 Prozent), Italien (12,0 Prozent), Portugal (12,1 Prozent), Kroatien (15,1 Prozent), Zypern (16,3 Prozent), Spanien (22,2 Prozent) und Griechenland (25,0 Prozent).

Eurostat schätzt, dass im Juli in der EU insgesamt 23,067 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon 17,532 Millionen im Euroraum. Gegenüber Juni fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 232.000, im Euroraum ging sie um 213.000 zurück.

Stärkster Anstieg in Finnland 

Über ein Jahr betrachtet fiel die Arbeitslosenquote im Juli in 23 EU-Staaten, in drei stieg sie an, in Belgien und Rumänien blieb sie unverändert. Den stärksten Anstieg musste Finnland (von 8,7 auf 9,7 Prozent) hinnehmen, gefolgt von ÖSTERREICH (5,7 auf 5,8 Prozent) und Frankreich (von 10,3 auf 10,4 Prozent). Die höchsten Rückgänge konnten Bulgarien (von 11,5 auf 9,5 Prozent), Spanien (von 24,3 auf 22,2 Prozent), Griechenland (von 27,0 auf 25,0 Prozent) sowie Portugal (von 14,1 auf 12,1 Prozent) verbuchen.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit lag Österreich im Juli mit 10,8 Prozent an dritter Stelle hinter Deutschland (7,0 Prozent) und Malta (8,7 Prozent).