Erstellt am 17. Mai 2014, 13:11

Lage nach starken Regenfällen entspannt sich. Die Lage nach den starken Regenfällen in Niederösterreich hat sich am Samstag gegen Mittag zunehmend entspannt. Die Pegelstände der betroffenen Flüsse gingen weiter zurück. Der Fokus der Aufräumarbeiten nach dem Unwetter lag in den Gebieten entlang der Pielach und der Traisen. Deutlich entschärft hat sich auch die Situation im Burgenland und in der Steiermark.

Der Fokus der Aufräumarbeiten nach dem Unwetter lag in den Gebieten entlang der Pielach und der Traisen. Deutlich entschärft hat sich auch die Situation im Burgenland und in der Steiermark.

In Niederösterreich standen am Samstag 1.052 Feuerwehrmitglieder mit 167 Fahrzeugen zur Beseitigung von Schlamm und Muren im Einsatz. In St. Veit an der Gölsen, Schrambach und Kleinzell (Bezirk Lilienfeld) unterstützten zwei Katastrophenhilfsdienstzüge des NÖ Landesfeuerwehrverbandes die örtlichen Einsatzkräfte bei den Arbeiten.

Tonnenweise Schlamm und Unrat wurden mit Schaufeln und Besen entfernt. Ebenso wurden die Straßenmeistereien bei den Straßenreinigungsarbeiten unterstützt.

In Ebreichsdorf (Bezirk Baden) drohte der sogenannte "Kalte Gang" aufgrund einer defekten Wehranlage über die Ufer zu treten. Die Feuerwehr errichtete Dämme mit Sandsäcken. Zudem wurden zahlreiche Verklausungen im Gebiet entfernt. Auch der Pegelstand der Donau ging weiter zurück. Lag er am Samstag um 8.15 Uhr bei Kienstock noch bei 6,18 Meter, waren es gegen 11.30 Uhr nur mehr 5,90 Meter.

Aufräumarbeiten in Burgenland

Im Burgenland haben die Feuerwehren nach dem Unwetter der vergangenen zwei Tage am Samstag-Vormittag zum Teil schon mit den Aufräumarbeiten begonnen. "Die Einsatzkräfte entfernen Schlamm und reinigen Straßen", teilte ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ) der APA mit. Seit 7 Uhr habe man 22 Einsätze gezählt. "Aktuell laufen 12 Einsätze", so der LSZ-Sprecher Samstagmittag.

Am stärksten sei nach wie vor der Bezirk Oberpullendorf betroffen. Auch in den Bezirken Eisenstadt-Umgebung, Mattersburg und Oberwart rückten am Vormittag Feuerwehren aus, um u.a. auch Keller auszupumpen.

Entspannung in der Steiermark

Auch in der Steiermark hat sich am Samstag die Situation nach Sturm und anhaltenden Regenfällen etwas entspannt: Die Feuerwehren mussten nur noch vereinzelt zu Einsätzen, blieben aber wegen der Gefahr von Muren in Alarmbereitschaft. Insgesamt waren etwa 5.000 Helfer in den vergangenen Tagen wegen des Unwetters im Einsatz. In der Nacht auf Samstag konnten die meisten Problemfelder abgearbeitet werden.

Salzburg ist vom Unwetter bisher weitgehend verschont geblieben. Aufgrund der starken Regenfälle ging am Freitag-Nachmittag in St. Georgen im Pinzgau allerdings eine kleine Mure auf einen Güterweg ab. Die Straße wurde auf einer Länge von zehn Metern etwa einen Meter hoch verschüttet. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Freiwillige Feuerwehr half bei den Aufräumarbeiten.