Erstellt am 03. Januar 2015, 09:59

von APA/Red

Lawinengefahr im Westen weiterhin hoch. Die Experten des Landes haben die Lawinengefahr in Tirol und Vorarlberg am Samstag weiterhin als "heikel" eingestuft. Gefahrenstellen befanden sich nach Angaben der Landeswarnzentrale Vorarlberg oberhalb von 2.000 Metern, bereits einzelne Wintersportler könnten Lawinen auslösen. Für Aktivitäten abseits der gesicherten Pisten war Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr notwendig.

Oberhalb von etwa 2.000 Metern blieb die Gefahr auch in Tirol "erheblich", also auf Stufe "3" der fünfteiligen Gefahrenskala, darunter mäßig beziehungsweise im südlichen Osttirol gering. Neuschnee und Sturm werden auch in den kommenden Tagen für eine gefährliche Situation sorgen, hieß es.

Mit dem zu erwartenden Regen werde die Gefahr in den neuschneereicheren Regionen im Norden auch in tiefen und mittleren Höhenlagen auf erheblich ansteigen, hieß es. Vermehrt sei dann mit Gleitschneerutschen aus steilen Wiesenhängen zu rechnen. Zahlreiche Lawinenabgänge während der vergangenen Tage, Setzungsgeräusche, zum Teil sehr gute Sprengerfolge würden leider weiterhin auf eine durchwegs "heikle" Lawinensituation hinweisen, so die Experten.