Erstellt am 25. Dezember 2015, 09:36

Mehrere Schwerverletzte auf Tirols Pisten. Das sonnige Wetter am Heiligen Abend hat gute Rahmenbedingungen für einen Skitag geboten. Allerdings endete dieser auf Tirols Pisten für mehrere Wintersportler mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. In mehreren Fällen musste die Polizei wegen Fahrerflucht Ermittlungen aufnehmen.

 |  NOEN, APA (Symbolbild)

Mit schweren Kopfverletzungen blieb ein 52-jähriger deutscher Skifahrer zu Mittag im Skigebiet Rastkogel in Tux-Vorderlanersbach auf der Piste liegen. Er war von einem Unbekannten angefahren worden, der seine Fahrt fortsetzte, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der Deutsche wurde vom Notarzthubschrauber in das Krankenhaus nach Schwaz geflogen.

Ebenfalls schwer am Kopf verletzt wurde ein 15-jähriges Mädchen aus Holland. Es war am Hartkaiser in Ellmau gegen einen stählernen Zaunpfahl am Pistenrand geprallt und musste in die Klinik nach Salzburg geflogen werden.

Ein anderes holländisches Mädchen stürzte in der "Zillertal Arena" und kollidierte anschließend mit einer Absperrvorrichtung. In Söll kam ein 49 Jahre alter Holländer von der Piste ab und stürzte über teilweise aperes Gelände ab, mit schweren Rückenverletzungen endete sein Weihnachtsurlaub vorzeitig im Krankenhaus Kufstein.

Ins Zamser Spital musste ein 59-jähriger Deutscher eingeliefert werden. Er wurde unschuldiges Opfer einer 25-jährigen Landsfrau, die in Jerzens zu Sturz kam, danach einen steilen Hang purzelte und dabei mit dem anderen Skifahrer kollidierte.

Nach einem Zusammenstoß im Skigebiet Obergurgl mit einem 50-jährigen Deutschen, der dabei verletzt wurde, blieb ein unbekannter Snowboarder zwar kurz stehen, flüchtete dann aber. In diesem Fall könnte die Beschreibung des Snowboarder der Polizei vielleicht hilfreich sein: Er soll ein auffälliges Hasenkostüm getragen haben.