Erstellt am 05. September 2016, 11:53

Mindestens drei Tote bei Überschwemmungen. Bei Überschwemmungen an der Südwestküste Mexikos sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer seien in ihren Autos von den Wassermassen weggerissen worden, erklärte der Zivilschutz des Bundesstaates Chiapas am Sonntag (Ortszeit).

 |  APA/ag.

Es seien die "stärksten Regenfälle seit 32 Jahren in Tuxtla", schrieb der Gouverneur Manuel Velasco im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Häuser von rund 600 Menschen wurden überschwemmt, die Betroffenen wurden in Notunterkünfte gebracht. Im Nachbarstaat Guerrero etwas weiter im Norden registrierten die Behörden mehr als 30 Erdrutsche. In der Hafenstadt Acapulco wurde eine der wichtigsten Schnellstraßen überflutet. Dabei wurden drei Menschen verletzt.

In der Region fielen am Sonntag 60 Zentimeter Niederschlag. Rund 200 Menschen konnten daher nicht ihr Domizil in einer Wohnsiedlung verlassen und mussten mithilfe von Polizei und Armee mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden, wie die Behörden mitteilten. Auch sie fanden Platz in einer provisorischen Unterkunft, wie Gouverneur Astudillo Flores mitteilte.