Erstellt am 17. Juli 2014, 15:06

Microsoft streicht bis zu 18.000 Stellen. Der US-Technologiekonzern Microsoft streicht binnen eines Jahres weltweit 18.000 Stellen. Der Schritt sei Teil eines "Restrukturierungsplans", durch den die kürzlich von Nokia übernommene Handy- und Tabletsparte in den Konzern eingegliedert werden solle, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Mit der Kündigung von 14 Prozent der Mitarbeiter gab der Software-Riese damit die bisher größten Einschnitte seit seiner Gründung bekannt. Firmenchef Satya Nadella nannte die Zahl von 18.000 Kündigungen am Donnerstag in einer Mitteilung an die Beschäftigten. Der Großteil der Jobverluste geht auf die Eingliederung des zugekauften finnischen Handyherstellers Nokia zurück, was alleine 12.500 Stellen ausmacht. Die meisten der betroffenen Mitarbeiter sollen binnen sechs Monaten informiert werden.

Nadella versprach Abfertigungen und Hilfe bei der Suche nach neuen Jobs. Die Gesamtkosten für den Abbau bezifferte Microsoft auf 1,1 bis 1,6 Mrd. Dollar (812,9 bis 1,2 Mrd. Euro) vor Steuern, verteilt über die nächsten vier Quartale. Der komplette Jobabbau soll bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen werden.