Erstellt am 06. Februar 2015, 10:06

Ministerin Oberhauser hat Unterleibskrebs. Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) hat Unterleibskrebs. Wie Oberhauser am Freitag in einer Aussendung mitteilte, sehen die Ärzte gute Heilungschancen. Ihre Ministertätigkeit wird sie weiter ausüben.

"Der Weg wird hart - wie für viele tausende andere Frauen auch - aber das Ziel ist erreichbar", sagte die Ministerin auf ihrer Facebook-Seite. Oberhauser hatte sich am Dienstag wegen des Verdachts auf eine Tumorerkrankung in Spitalsbehandlung begeben. "Jetzt steht die Diagnose fest - es ist Unterleibskrebs", teilte die Ministerin via Facebook mit und zeigte sich kämpferisch: "So - Feind erkannt - jetzt startet der Abwehrkampf!"

Die Chemotherapie startet noch am Freitag. Oberhauser bedankte sich für die zahlreichen in den vergangenen Tagen eingegangenen Genesungswünsche: "Danke euch für die Kraft und Energie die von euch kommt - ich fühle mich echt getragen dadurch!!!"

Genesungswünsche von Regierung und Opposition

Genesungswünsche für Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser kommen von den Regierungskollegen. "Wir kennen Sabine Oberhauser als Kämpferin", sagte Kanzler Werner Faymann (SPÖ) via OTS und wünschte ihr "in enger freundschaftlicher Verbundenheit alles Gute und dass sie bald wieder ganz gesund ist". Vizekanzler Reinhold Mitterlehner wünschte namens des VP-Regierungsteams "viel Kraft und Zuversicht".

Auch SP-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos und Klubchef Andreas Schieder wünschten der krebskranken Ministerin "viel Kraft für diese schwierige Zeit".

FP-Obmann Heinz Christian Strache wünschte Oberhauser "viel Kraft im Kampf gegen ihre Krebserkrankung" und eine "rasche und vollständige Genesung". "Wir wünschen Sabine Oberhauser viel Geduld, Kraft und Zuversicht, um die anstrengende Behandlung und die damit einhergehenden Belastungen zu bewältigen", sagte NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker.