Erstellt am 18. Juli 2015, 22:42

von APA Red

Bures verteidigt Kampagne "Alkohol im Straßenverkehr". Die frühere Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) hat die vom Rechnungshof (RH) wegen hoher Kosten kritisierte Kampagne "Alkohol im Straßenverkehr" verteidigt.

Die Kampagne sei rechtlich korrekt abgewickelt worden und habe nachweislich zu einer Reduktion alkoholbedingter Verkehrsunfälle geführt, sagte nunmehrige Nationalratspräsidentin dem "Kurier".

Kritik, wonach Boulevardmedien maßgeblich profitiert hätten, begegnete Bures in der Tageszeitung mit dem Hinweis, dass es darum gegangen sei, möglichst viele Menschen zu erreichen. Der RH hatte in einem am Donnerstag veröffentlichen Bericht zum Verkehrssicherheitsfonds bei der Umsetzung der Kampagne in den Jahren 2009 und 2010 - sie kostete 4,5 Millionen Euro - das Fehlen eines entsprechenden Controllings bemängelt. Dadurch seien Mehrkosten von einer Million Euro entstanden.