Erstellt am 29. Juli 2016, 11:19

von APA Red

Aufarbeitung von Sturmschäden in NÖ Wäldern dauert an. In den niederösterreichischen Wäldern dauert die Aufarbeitung von Sturmschäden auch Tage nach Unwettern unverändert an.

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Die Landes-Landwirtschaftskammer (LK NÖ) berichtete am Freitag, dass allein im Bezirk Waidhofen an der Thaya mehr als 50 Hektar Fläche zur Gänze zerstört worden seien. Orkanartiger Sturm verbunden mit Hagel habe eine Spur der Verwüstung nach sich gezogen.

Zudem seien viele Waldflächen nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen worden, teilte die LK NÖ mit. Die Aufarbeitungsarbeiten und notwendigen Schlägerungen seien voll im Gang, die Gefahren dabei nicht zu unterschätzen.

Sicherheit sei daher oberstes Gebot, erinnerte Waldverbandsobmann Landeskammerrat Franz Fischer: "Umkippende, am Hang abrollende Wurzelballen, Spannungen im Stamm, die sich schlagartig lösen, entwurzelte Bäume, die an Nachbarbäumen lehnen, geknickte Baumwipfel, die am Stamm hängen oder abgebrochene Bäume - das alles kann die Forstarbeiter in Gefahr bringen und muss bei der Arbeitsweise sowie Schutzkleidung berücksichtigt werden."