Erstellt am 25. April 2015, 09:56

Nachbarschaftsstreit endete in Schlägerei. Ein länger andauernder Nachbarschaftsstreit zwischen zwei Familien im oberösterreichischen Bezirk Braunau am Inn ist am Freitagnachmittag eskaliert.

Vor den Augen von bereits zuvor alarmierten Polizisten gingen sieben Personen aufeinander los. Angriffe mit Betonklötzen konnten die Beamten nur mit Einsatz von Pfefferspray verhindern, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung am Samstag.

Schon seit geraumer Zeit lagen sich die Familien wegen Grundstücksangelegenheiten in den Haaren. Die herbeigerufene Polizei wollte eigentlich streitschlichtend und beruhigend auf die Nachbarn einwirken. Allerdings flogen kurze Zeit später die Fäuste zwischen den 19 bis 69 Jahre alten Bewohnern. Ein 47-Jähriger wollte einen faustgroßen Betonklotz offensichtlich auf die Gegner werfen, wurde aber durch Reizgaseinsatz abgehalten. Auch dessen 68-jährige Mutter griff zum Bauschutt. Sie ließ nach Androhung des Pfeffersprayeinsatzes den Stein wieder fallen.

Der 47-Jährige wurde verletzt und musste medizinisch werden. Ob weitere Beteiligte Blessuren erlitten hatten, wird noch erhoben. Die Streithähne wurden wegen Raufhandels oder Körperverletzung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt.