Erstellt am 26. Juli 2014, 22:43

Vienna Vikings gewannen Austrian Bowl XXX. Die Vienna Vikings haben sich einmal mehr gegen den großen Konkurrenten der vergangenen Jahre durchgesetzt und den Titel-Hattrick in der Austrian Football League geschafft.

Die Wiener holten sich am Samstag vor 3.800 Zuschauern in der NV-Arena in St. Pölten gegen die Raiders Tirol nach einer spannenden Partie mit 24:17 nach Verlängerung den Sieg in der Austrian Bowl XXX.

Zum vierten Mal hintereinander standen sich die Vikings und die Raiders im AFL-Finale gegenüber, zum dritten Mal in Folge hatten die Wiener das bessere Ende für sich. Die Vikings, mit 13 Meistertiteln österreichischer Rekordsieger im American Football, mussten diesmal aber eine Zusatzschicht einlegen. Erst in der Verlängerung, der ersten in der Geschichte der Austrian Bowl, gelang Runningback Islaam Amadu der entscheidende Touchdown, sein erster in der gesamten AFL-Saison.

"Im richtigen Moment Stärke gezeigt"

Die spannende erste Halbzeit endete mit 14:14, wobei die Wiener von zwei Turnovers profitierten. Laurinho Walch und Stefan Postel erzielten die Touchdowns der Wiener, für die Tiroler sorgte Clemens Erlsbacher mit je zwei Touchdowns und zwei Extrapunkten für alle 14 Punkte.

Im dritten Viertel ging das leicht favorisierte Vikings-Team von Cheftrainer Chris Calaycay durch ein Fieldgoal von Christopher Kappel mit 17:14 in Führung, doch Erlsbacher gelang schnell wieder der Gleichstand. Dem Touchdown von Amadu konnten die Raiders aber nichts mehr entgegensetzen.

"Wir hatten Auf und Abs heuer, der Druck lag ein wenig bei uns, wir waren der leichte Favorit. Umso glücklicher bin ich über diesen Sieg", sagte Calaycay. Vikings-Quarterback Christoph Gross meinte: "Wir haben einige Fehler gemacht. Zum Einen haben wir im richtigen Moment Stärke gezeigt, aber auch einiges an Glück gehabt."

"Kleinigkeiten machten den Unterschied"

Tirols Headcoach Shuan Fatah war mit der Leistung seiner Mannschaft, naturgemäß weniger mit dem Ergebnis zufrieden. "Das war ein starkes Spiel beider Mannschaften. Wir haben den Vikings wirklich die Stirn geboten. Deshalb schmerzt diese Niederlage natürlich besonders", erklärte Fatah. "Am Ende machten ein paar Kleinigkeiten den Unterschied. Ich bin aber stolz auf die Mannschaft. Wir befinden uns in einem Umbruch, auch heute mussten viele junge Spieler sich beweisen. Und sie haben es getan. Mit uns ist in Zukunft zu rechnen", betonte er.